Weidenrinde – vielseitige anerkannte Heilpflanze


Weidenrinde vom Weidenbaum

Die Rinde vom Weidenbaum steckt voller interessanter Inhaltsstoffe und der Weidenbaum ist somit als Heilpflanze anerkannt.

Die Weidenrinde steckt voller überraschender Substanzen und einer davon ist der Acetylsalicylsäure ähnlich. Sie ist eine anerkannte Heilpflanze und kommt unter anderem bei Fieber, Kopfschmerzen und Arthrose zum Einsatz.

Weidenäste sind nicht nur ein wunderbares Ausgangsmaterial, um kunstvolle Körbe zu Flechten, Besen herzustellen oder Zäune anzufertigen. Auch Hexen sagte man in längst vergangenen Zeiten nach, dass sie aus Weidenzweigen flugfähige Besen gebaut hätten. Außerdem sollen sich böse Weibsbilder in Weidengebüschen versteckt gehalten haben. Wer sich an das Gesträuch zu nah heranwagte, dem wurde ein ordentlicher Schrecken eingejagt. Heilkundige hingegen sahen in der Weidenrinde alles andere als ein erschreckendes Gewächs.

Bereits in der Antike nutzten sie das Gehölz, um Fieber zu senken und Schmerzen zu lindern. Im Jahr 1828 gelang es den Wissenschaftlern der damaligen Zeit erstmalig, einen der wirksamsten Inhaltsstoffe der Weide zu isolieren. In der Rinde steckt das Salicin, das 10 Jahre später, 1838 einem Forscher namens Piria auffiel. Ihm gelang es, aus Salicin die Salicylsäure herzustellen. 1838 gab es also schon so etwas Ähnliches wie Aspirin, das nicht nur wirksam gegen Kopfschmerzen war.

Ende des ausgehenden 19. Jahrhunderts stieß der Apotheker Felix Hoffmann auf die Salicylsäure. Er experimentierte ausgiebig mit der Substanz und entwickelte die Arznei Acetylsalicylsäure. Es gehört auch heute noch zu den bekanntesten Schmerzmitteln weltweit und ist Hauptsubstanz in Aspirin.

Die Weidenpflanze

Die Inhaltsstoffe der Weide sitzen überwiegend in der Rinde. Die beiden bevorzugten Arten, aus denen die Inhaltsstoffe gewonnen werden sind die Silberweide (Salix alba) und die Purpurweide (Salix purpurea). Allerdings kommen gelegentlich auch andere Arten zum Einsatz.

Die Silberweide – Salix alba

Salix alba

Abbildung: Die Silberweide (Salix alba)

Die Silberweide ist von mittelgroßer Gestalt. Sie ist ein Laubbaum mit einer breit ausladenden Krone. Diese ist sehr stark verzweigt und wächst bis zu 2 m jährlich in die Höhe. Ausgewachsene Silberweiden können eine stattliche Höhe von gut 30 m erreichen. Da die Krone so ausladend ist, hängen die Zweige leicht über. Die Silberweide ist ein herausragendes Beispiel von Schnellwüchsigkeit. Die Äste sind jedoch stabil. Sie setzen kräftig am Hauptstamm an und weisen eine silbergraue Färbung auf. Der Stamm selbst kann einen Durchmesser von einem knappen Meter erreichen. Alte Bäume zeigen eine tief eingekerbte Borke mit einem grauen Schimmer.

Die Blätter der Silberweide weisen eine längliche Form auf. Das schmale Blatt ist am Rand sehr fein eingesägt. Die Blätter sitzen wechselständig an den Blattstilen. Ein Blatt schafft es auf eine Länge von 6 bis 10 cm. Die Blattunterseite glänzt Silberfarben. Dieser glänzende Schimmer rührt von feinen Härchen, die das Licht brechen. Die Blätter sind kurz gestielt und beweglich. Geht ein leichter Wind durch die Baumkrone, drehen sie sich und wenden ihre behaarte Unterseite dem Sonnenlicht entgegen. Aus der Ferne wirkt der gesamte Baum silberglänzend. Diese Eigenschaft hat ihm seinen Namen „Silberweide“ eingebracht.

Sobald sich die ersten Blätter zeigen, schieben sich die feinen Knospen ebenfalls hervor. Das geschieht im April und Mai eines Jahres. Die Silberweide ist zweihäusig und blüht im Vergleich zu anderen Weidenarten recht spät. Die Zweihäusigkeit bedeutet, dass weibliche und männliche Blüten getrennt voneinander auf verschiedenen Pflanzen wachsen. Eine Pflanze hat entweder nur weibliche oder nur männliche Blüten. Damit ein Baum Früchte ansetzen kann, braucht es also 2 Exemplare, nämlich ein Baum mit weiblichen und einen Baum mit männlichen Blüten.

Einen weiblichen Baum erkennt man daran, dass die Kätzchen im Vergleich zu denen eines männlichen Baums dünner und schmaler sind. Die Kätzchen reifen von Ende Mai bis Ende Juni, die Samen zwischen Ende Juni und Ende Juli. Dann tragen sie lange, auffällige weiße Haare, die ihnen als Hilfe beim Flug dienen. Landet ein Samen bei optimalen Bedingungen auf einem gut durchfeuchtet Boden, dann keimt er bereits innerhalb weniger Stunden.

Standort und Wurzeln der Silberweide

Silberweiden lieben das Wasser. Sie sind typische Auengewächse und können selbst in überfluteten Gebieten stehen. Ein extremer Standort erfordert extreme Anpassung. Silberweiden haben ein sehr fein verzweigtes, ausgesprochen dichtes und flaches Wurzelsystem. Auf diese Weise halten Sie sich auch in überfluteten Gebieten gut fest und können ausreichend Nährstoffe aufnehmen. Bricht ein Ast ab, geschieht ein kleines Wunder: Aus den abgebrochenen Ästen entwickeln sich so genannte Adventiefwurzeln. Diese sorgen für die weitere Verbreitung der Weide, sichern den Standort und verbessern die Wasser- und Nährstoffzufuhr innerhalb der Pflanze.

Ursprünglich kommt die Silberweide aus Europa. Sie ist aber auch in West- und Nordasien zu finden. Silberweiden sind das Gehölz Nummer 1 in Auenwäldern, an Flussrändern und in Überflutungsgebieten. Die Ausbildung der Adventtiefwurzeln, die auch als Stockausschlag bezeichnet wird, verschafft ihr einen großen Vegetationsvorsprung. Die gut ausgebildete Regenerationsfähigkeit der Silberweide macht sie dynamisch und lässt es zu, dass sie sich den ständig wechselnden Bedingungen in Auenwäldern anpassen kann.

Die Purpurweide (Salix purpurea)

Salix purpurea

Blüte der Purpurweide (Salix purpurea)

Die Purpurweide hat ihren Namen aufgrund der auffälligen rotgefärbten Triebe. Außerdem entwickeln sich rot gefärbte Kätzchen. Die Verbreitung der Pionierpflanze ist mit der der Silberweide vergleichbar. Silberweiden können in einer Höhe von bis zu 1200 m wachsen. Ihr Habitus unterscheidet sich stark von dem der Silberweide. Die Purpurweide ist ein kleiner Strauch. Die Äste sind ebenfalls sehr stark verzweigt, doch das Gewächs wird höchstens 6 m hoch.

Die Zweige sind kahl und braun bis purpurrot eingefärbt. Wie bei der Silberweide lassen sie sich biegen, aber sehr schwer brechen. Während der junge Austrieb von Härchen bedeckt ist, verschwindet die Behaarung im Laufe des Wachstums. Die Blätter werden bis zu 12 cm lang und weisen dasselbe Profil aus, wie bei der Silberweide. Farblich bewegt sich das Blatt zwischen Graugrün und Hellgrün. Trockene Blätter ein, werden sie rabenschwarz.

Auch die Purpurweide liebt Auen und Bruchwälder. Nasse Böden mit zeitweisen Überschwemmungen sind ihr liebster Standort. Allerdings bevorzugt sie durchlässige Schotter-Kies-oder Sandböden. Gelegentlich ist die Purpurweide auch auf Schlickböden anzutreffen. Die Blüten, die sich zwischen März und April entwickeln sind die diözisch, das bedeutet zweihäusig. Der Nektar ist halb verborgen und muss von den Bienen gezielt angeflogen werden.

Umso sicherer erfolgt die Bestäubung. Auch das Wurzelwerk gleicht dem der Silberweide. Es ist flach ausgebreitet und weist viele feine Wurzeln auf. Nicht nur in diesem Punkt passen Purpurweide und Silberweide gut zusammen. Die Verbreitung ist vergleichbar, die Standortbedingungen gleichen sich und auch die Inhaltsstoffe und deren Anlagerung sind sehr ähnlich.

Inhaltsstoffe der Weidenrinde

Inhaltsstoffe der Weidenrinde

In der Weidenrinde lagert sich bis zu 11 % Salicylate ab, ein Stoff, der mit Acetylsäure vergleichbar ist.

In der Weidenrinde lagert sich bis zu 11 % Salicylate an. In der Purpurweide sind es mit knapp 4 % erheblich weniger, als in der Silberweide. Bei den Salicylaten handelt es sich um einer Gruppe von Pflanzenstoffen, denen auch Salicin und Salicortin angehören. Salicin ist der Stoff, der eine vergleichbare Wirkung mit Acetylsalicylsäure (Aspirin) erreicht. Es ist ein natürliches Schmerzmittel. Chemisch gehört es zu den Salicylalkoholglycosiden.

Es wird im Darm aufgespalten und reagiert zu Salicylalkohol und Glukose. Damit wird es für den Organismus verfügbar und kann seine Wirkung entfalten. Weitere Inhaltsstoffe der Weidenrinde sind Phenolheteroside. Sie wirken abstoßend auf Schädlinge und Pilze. In den pharmazeutisch genutzten Weidenrinden stecken neben Salicylaten und Salicin diese Inhaltsstoffe:

  • Fragilin
  • Populin
  • Salicortin,
  • Salireposid,
  • Picein,
  • Phenolische Verbindungen wie Triandrin und Vimalin,
  • Aromatische Alkohole,
  • Aldehyde,
  • Salicylalkohol (=Saligenin),
  • Syringaaldehyd,
  • p-Hydroxybenzoesäure,
  • Kaffeesäure,
  • Ferulasäure,
  • p-Cumarsäure,
  • Vanillinsäure,
  • Syringasäure,
  • Acetylderivate und Benzolderivate diverser Inhaltsstoffe,
  • Flavonoide: Quercetin-Glycoside, Luteolin-Glycoside, Eriodctyol-Glycoside und andere,

Von allen diesen Inhaltsstoffen ist in erster Linie das erstgenannte Salicin von Bedeutung, obgleich das Zusammenwirken mehrere Bestandteile für seine ausgeprägte schmerzstillende Wirkung eine Rolle spielen soll, wie jüngste Berichte aus Forschung und Wissenschaft anmerken.

Wirkungen der Weidenrinde

Wirkungen von Weidenrinde

Weidenrinde wirkt entzündungshemmend und es hilft unter anderem dabei, blutende Wunden zu stillen.

Weidenrinde bringt gleich mehrere Wirkprinzipien und Wirkungen mit sich. Zum einen wirkt es entzündungshemmend und es hilft dabei, blutende Wunden zu stillen. In diesem Zuge sorgt es dafür, dass sich die Zellen zusammenziehen. Außerdem soll die Wirkung schmerzstillend sein. Als Schlagworte ist in medizinischen Ausführungen zu finden, dass Weidenrinde

  • antipyretisch (fiebersenkend),
  • analgetisch-antirheumatisch (schmerzstillend bei Rheuma) und
  • antiseptisch (keimreduzierend)

wirkt. Außerdem wird Weidenrinde als so genannte „Prodrug“ bezeichnet. Damit sind wenig aktive oder nicht aktive pharmakologische Stoffe gemeint, die erst in der Reaktion im Körper mit anderen Stoffen im Stoffwechsel aktiv werden. Prodrugs verbessern die Wirkungsweise von Medikamenten, denn sie unterstützen die bessere Aufnahme von Wirkstoffen im Körper. Das erhöht die Bioverfügbarkeit.

Gelegentlich verstärken Prodrugs auch die eigentliche Wirksubstanz, im schlimmsten Fall auch die Auswirkungen von nicht gewünschten Effekten (Nebenwirkungen). Im Falle von Weidenrinde erfolgt die Aufspaltung von Wirkstoffen im Darmtrakt in die Bestandteile Traubenzucker und Salicylalkohol. Die Salicylsäure wird es dann erzeugt, wenn das Saligenin vom Körper aufgenommen wurde.

Weidenrinde senkt das Fieber. Diese Wirkung hat etwas mit der Hemmung von entzündungsfördernden Stoffen im Körper zu tun. Die Salicylsäure ist dabei der stärkste Akteur. Sie greift in die Produktion der entzündungsunterstützenden Enzyme ein. Abgesehen davon nimmt die Salicylsäure Einfluss auf die Blutgerinnung. Die Umwandlung des Stoffs im menschlichen Körper verläuft nur sehr langsam. Das bedeutet in der Praxis, dass die Wirkungen recht spät einsetzt, dafür aber lange vorhält. Nehmen Patienten typische Präparate mit den Wirkstoffen der Weidenrinde ein, kann es unter Umständen bis zu 14 Tage dauern, bis sie ihre Wirkung verspüren. Weidenrindenmedikamente sind deshalb nicht bei akuten Schmerzen angezeigt. Jedoch sind sie ideal bei chronischen Schmerzen wie zum Beispiel in Rücken und Gelenken.

Besonders auffällig ist die gute Verträglichkeit von Weidenrindenmedikamenten. Sie weisen nur eine geringe Nebenwirkungsrate auf, wenn man sie mit nachgebauten, synthetischen Produkten (Salicylaten) vergleicht. Ein weiterer entscheidender Vorteil der natürlichen Stoffe aus der Weidenrinde ist, dass die Funktion der Thrombozyten in keiner Weise beeinflusst wird. Synthetische Acetylsalicylsäure jedoch nimmt Einfluss darauf.

Therapeutisch relevant können natürliche Weidenrindenextrakte deshalb auch zur Schmerzbehandlung nach operativen Eingriffen zum Einsatz kommen. Aspirin hingegen ist aufgrund der damit einhergehenden Blutverdünnung kontraindiziert. Die Vorteile natürlicher Weidenrinden-Medikamente liegen darin, dass sie langfristig Schmerzen stillen, aber den Heilungsprozess nicht negativ beeinflussen.

Die chemisch nachgebauten Salicyl-Verbindungen, wie sie zum Beispiel Aspirin zu finden sind, hemmen die Fähigkeit des Blutes, zu gerinnen. Der Nachteil ist, dass Patienten mit einem hohen Acetylsalicylsäurepegel verstärkt zu Blutungen neigen. Der Vorteil ist, dass eine verbesserte Durchblutung auch für einen klaren Kopf sorgt. Nicht umsonst wird Aspirin als das Kopfschmerzmittel Nummer 1 angepriesen.

Wirkprinzip von Weidenrinde

Wirksamkeit der Weiderinde

Salicin der Weidenrinde wird im Körper zur wirksamen Salicylsäure. Dieser Wirkstoff kann sich in Zusammenarbeit mit den Flavonoiden schmerzstillend und entzündungshemmend auswirken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das in der Weidenrinde enthaltene Salicin im Körper zur wirksamen Salicylsäure umgewandelt wird. Dieser Wirkstoff kann sich in Zusammenarbeit mit den Flavonoiden schmerzstillend und entzündungshemmend auswirken. Zugute kommen den behandelten Personen die antioxidativen Eigenschaften von Weidenextrakten, die ganz allgemein eine stabilisierende Wirkung und Schutz vor freien Radikalen bieten.

Wenige in-vitro-Studien zur Wirksamkeit von Weidenrind

Es ist überraschend, dass nur wenige in-vitro-Untersuchungen zur Weidenrinde vorliegen. Der Grund mag darin liegen, dass der Wirkmechanismus bereits vollständig erklärt wäre. Ein Irrtum, wie sich in den laufenden Untersuchungen raus stellte. Die Studie „Salicylhaltige pflanzliche Arzneimittel – Überlegungen zu Wirksamkeit und Unbedenklichkeit“ von B. Meier und M. Liebi von 1990 zeigte, dass sich Tremulacin, Salicin und Salicortin entzündungshemmend auswirken.

Meier stellte bei Salicin und Salicortin zumindest in vitro keine messbare Hemmung bestimmter Enzyme (Lipoxygenase) und Gewebshormone (Prostagladine) fest. Beim Einsatz von weiteren Extrakte zeigten sich einige messbare Aktivitäten in Sachen Hemmung und Freisetzung von Hormonen und Enzymen. Allerdings lassen sich die Schlussfolgerungen nicht verallgemeinern, denn die Aussagekraft der Studie ist nur begrenzt. Grund ist, dass bestimmte Stoffwechselvorgänge und Aufnahmeprozesse im Körper im Vergleich nur unzureichend simuliert werden konnten. Es bleibt eine Bestätigung der Ergebnisse durch die orale Einnahme von Weidenrinde-Extrakten in einer klinisch-pharmakologischen Untersuchung mittels Probanden abzuwarten.

Nebenwirkungen von Weidenrinde

Die Nebenwirkungen von Weidenrinde sind sehr überschaubar. Zum einen müssen Menschen, die gegen über Salicylaten überempfindlich sind, mit starken Hautreaktion rechnen. Nesselausschläge sind eine der häufigsten Nebenwirkungen, außerdem Juckreiz, Hautrötungen und Ausschlag. Hinzu kommen Asthma, Bronchospasmen (Atemnot, Luftnot) und Rhinitis (starke Entzündung der Nasenschleimhäute).

Bei einigen Patienten zeigen sich Magenbeschwerden. Daran ist allerdings nicht das enthaltene Salicylat schuld, sondern die Gerbstoffe in der Rinde. Diese wirken auf die Magenschleimhaut. Die Beschwerden äußern sich in Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen sowie Sodbrennen, Durchfall und generell in Verdauungsstörungen.

Anwendungsgebiete der Weidenrinde

Es gibt verschiedene klinische Studien, die die Wirksamkeit von Weidenrinde belegen. Einige von ihnen beziehen sich auf den Anwendungsbereich der Rückenschmerzen, andere auf die Wirksamkeit bei Arthrose. Präparate mit Weidenrinde werden auch gegen Fieber, Kopf- und Zahnschmerzen sowie rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Auch in der Tiermedizin hat der Wirkstoff seine Berechtigung.

Mit Weidenrinde gegen Rückenschmerzen

Weidenrinde gegen Rückenschmerzen

Weidenrinde soll laut Studien auch gegen Rückenschmerzen wirksam sein.

Der Reihen der Studien zur Wirksamkeit von Weidenrunde bei Rückenschmerzen wird von Edward Stone eröffnet. Die Studie stammt bereits aus dem Jahr 1763 und trägt den Titel „An Account of the Success of the Bark of the Willow in the Cure of Agues“. Sie legt den Grundstein zu den Forschungen über die analgetische und antirheumatische Wirksamkeit von Arzneimitteln mit Weidenrinde.

Eine Studie von  W. Schaffner mit dem Titel „Weidenrinde – Ein Antirheumatikum der modernen Phytotherapie?“ von 1997 erforscht die Wirksamkeit von hochdosierten Präparaten auf Basis von Weidenrinde.

Die Erforschung war als Doppelblindstudie angelegt und zielte auf Rückenschmerzen ab. Genauso wie bei der doppelblinden klinischen Studie in Haifa von Chrubasik im Jahr 2000 zeigte sich, dass chronische Rückenschmerzen nach der Aufnahme der hochdosierten Weidenrindenextrakte eine Verbesserung erfuhren. Die Schmerzintensität wurde dabei bei den Probanden über eine visuelle Analogskala erfasst. Starke Schmerzen wurden durch einen 10 cm langen Balken und geringe Schmerzen durch einem 1 cm langen Balken symbolisiert. Die Probanden mussten mindestens einen 5 cm langen Balken in der Vorstudie als Schmerzanzeiger angeben. War die Schmerzlinderung weniger stark ausgeprägt, wurde zusätzlich Tramadol verabreicht.

Die kombinierte Behandlung wurde so lange durchgeführt, bis Patienten nach eigenen Aussagen schmerzfrei waren. Zum Ziel hatte die Studie, den Anteil schmerzfreier Patienten nach 4 Wochen Behandlungszeit ohne Tramadol festzustellen im Vergleich zu Patienten, die in der 3. Behandlungswoche an 5 Tagen ein Zusatzmedikament bekommen hatten und danach schmerzfrei waren. Beide Studien zeigten, dass das Weidenrindenextrakt deutliche und statistisch signifikante dosisabhängige Wirksamkeit auf Rückenschmerzen erreichte.

Zwar ist der Anteil schmerzfreier Patienten zurzeit in klinischen Forschungen kein Kriterium, das valide ist. Deshalb ist es für die wissenschaftliche Akzeptanz der Studie kein Argument. Unbestritten jedoch bleibt, dass Weidenrinde gegen Rückenschmerzen spürbare positive Auswirkungen hat.

Weidenrinde bei Arthroseschmerzen

Weidenrinde gegen Arthrose und Rheuma

In weiteren Studien konnte die Gabe von Weidenrindenextrakt die Schmerzen bei Arthrose und Rheuma in Studien eindeutig verringern.

Arthrose betrifft häufig ältere Patienten. Es handelt sich um eine degenerative Gelenkserkrankung. Arthrose gehört zu den Erkrankungen, die weltweit am weitesten verbreitet sind. Schmid arbeitete in seiner randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudium zur analgetischen Wirksamkeit von Weidenrinde Produkten explizit mit Patienten, die Kniegelenksarthrose hatten.

Seine Studie war so angelegt, dass von den 78 Probanden die eine Hälfte 14 Tage lang ein Präparat aus Weidenrindenextrakt mit einer Dosierung von 240 mg Salicin pro Tag erhielten. Die andere Hälfte der Probanden bekam ein Placebo. Um die Wirksamkeit abzufragen, kam ein spezieller Fragebogen zum Einsatz. Es handelt sich um den sogenannten WOMAC Fragebogen (WOMAC = Western Ontario and McMaster Universities Osteoarthirits Index).

Er ist anerkannt und validiert und weist im Gesamten 24 visuelle Analogskalen auf. Die Fragen sind unterteilt in 5 Fragen zu Schmerzen, 2 Fragen zur Steifigkeit der Gelenke und 17 Fragen zu allgemeinen körperlichen Funktionsfähigkeit. Hauptziel der Doppelblindstudie war, die erlebte Schmerzdimensionen der Patienten laut WOMAC zu senken. Ausgewertet wurden alle Fragen zur Gelenkssteifigkeit und zur körperlichen Fitness. Hinzu kamen Gesamturteile der behandelnden Ärzte und der Patienten über den Therapieerfolg. Die Gewichtung letztgenannter war allerdings nur untergeordnet.

Die Studie stellte einen 14-prozentigen Rückgang des Schmerzempfindens fest. Die mit Placebos versorgte Gruppe beklagte einen Anstieg des Schmerzempfindens um 2 %. Berücksichtigt man die typische Varianz, so liegt der Unterschied gemäß WOMAC-Schmerzwerten durchschnittlich bei 6,5. Bildlich gesprochen markierten die Patienten einen visuellen Therapieunterschied von 1,66 cm auf der 10 cm langen visuellen Analogskala. Die Studie zeigt in der Tat einen statistisch signifikanten Wert, der Therapieeffekt jedoch ist nicht besonders groß.

Dieser Umstand mag sich aus der kurzen Therapiedauer von 2 Wochen ergeben. Was auffällt ist, dass der Placeboeffekt in der Kontrollgruppe offenbar nicht aufgetreten ist. Aus diesem Grund ließ die Universität Tübingen eine Folgestudie anlaufen, die im Sommer 2015 noch nicht abgeschlossen war. Die Studie hatte eine Laufzeit von 6 Wochen und die Probanden waren ebenfalls allesamt ambulante Arthrose-Patienten. Die Dosierung war gleich, als zusätzliches Medikament wurde Diclofenac eingesetzt. Die abschließende Auswertung der Behandlungsergebnisse mittels Bericht wird im Laufe des Jahres 2015 erwartet.

Weidenrinde gegen rheumatische Beschwerden

Doktor Professor Reinhard Saller von der Universität Zürich berichtet davon, dass die Gabe von Weidenrinde Extrakten über einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten eine positive Wirkung bei Rheumapatienten auslöst. Die Schmerzen gehen deutlich zurück. Eine haltbare klinische Studie schließt sich zwar derzeit noch nicht an seine Beobachtungen an, doch er arbeitet im Rahmen seiner Lehrtätigkeit im Institut für Naturheilkunde an der weiteren Erforschung. Seiler beruft sich dabei auf mehrere Studien, die die analgetische und entzündungshemmende Wirksamkeit von Weidenrinde belegen.

Seine wissenschaftlich (noch) nicht gefestigten Untersuchungen decken auf, dass die positive Wirkung, nämlich der Rückgang von rheumatischen Beschwerden, sowohl bei der Mono- als auch bei der Kombinationstherapie, zu finden ist. In der Folge können die Patienten im Alltag aktiver handeln und erhalten ein Stück ihrer alten Bewegungsfreiheit zurück. Seiler untersuchte insgesamt 469 Patienten mit rheumatischen Beschwerden und im Ergebnis waren 20 % der Patienten nach der Monotherapie komplett schmerzfrei. Die Einnahme der Präparate zeigte die beste Wirkung, wenn 4 Dragees täglich eingenommen wurden.

Weidenrinde gegen Fieber, Kopf- und Zahnschmerzen

Weidenrinde wird zur Behandlung von Fieber, Kopf- und Zahnschmerzen eingesetzt. Zwar ist der Wirkstoffgehalt in Abhängigkeit der verwendeten Weidenart different, doch ein Tee aus Weidenrinde ist dennoch aus Sicht der Naturheilkunde angebracht. Im Tee wirken die Phenoglykoside Salicin, Salicortin und Tremulacin. Hinzu kommen die Flavonoide, die antioxidative Wirkung haben. Sie lösen einen vergleichbaren Effekt wie Östrogene aus und schützen die Gefäße, stabilisieren die Membranen und steigern die Elastizität der Zellen.

Entzündungshemmend, schmerzstillend und fiebersenkend wirken sie, weil der Gerbstoffgehalt enorm hoch ist. Die Gerbstoffe nehmen Einfluss auf die Abbaubarkeit von Proteinen, arbeiten gegen Mikroben und sorgen dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen. In der alten Bezeichnung „europäische Fieberrinder“ der Weide schlägt sich diese Fähigkeit nieder.

Neuere Untersuchungen zeigen, dass nicht alleine der Gehalt von Salicyl für die Fieber-und schmerzhemmende Wirkung verantwortlich ist. Auch andere Inhaltsstoffe sind an der Gesamtwirkung beteiligt. Damit wird es noch wichtiger, einen Weidenrindentee genau nach Anweisung zuzubereiten, damit die Wirkung die größtmögliche Entfaltung erfährt. Bei Fieber und Kopfschmerzen, die in der Selbstmedikation ohne Erfolg mit Weidenrinde behandelt werden, sollten Betroffene den Arzt aufsuchen.

Weidenrinde bei Tieren

Wenn die Pferde an der sogenannten Hufrehe erkranken, können Tierhalter mit einer Kräuterbehandlung reagieren. Am effektivsten und besten ist es, wenn prophylaktisch behandelt wird. Doch ist die Krankheit einmal ausgebrochen, wird der Hufhalteapparat angegriffen. Weidenrinde lindert den Schmerz und ist deshalb zur akuten Behandlung geeignet. Das Pferd nimmt die wirksamen schmerzstillenden Stoffe innerhalb von 60 Minuten auf und die Wirkung entfaltet sich recht schnell.

Doch Vorsicht ist geboten, denn das Pferd belastet nun seine Hufe wieder stärker als vorher, da es den Schmerz nicht mehr empfindet. Deshalb ist die Gabe von Weidenrinde nur dann sinnvoll, wenn das Pferd ruht und keine Gelegenheit hat, Hufe und Halteapparat über Gebühr zu strapazieren.

Das Naturprodukt ist nicht nur bei Pferden bei Entzündungen und Gelenksproblemen einsetzbar. Auch die Anwendung bei Hunden und Katzen hat sich bewährt. Tierhalter sollten dennoch bei akuten Schmerzen einen Tierarzt konsultieren, um sich Sicherheit über die Anwendung zu verschaffen.

Weidenrinde Produkte

Weidenrindenextrakt

Extrakte aus der Weidenrinde dienen als Grundlage diverser Mischpräparate, die sich für die Darreichungsform als Pulver, Tablette, Dragee oder Kapsel eignen. Bei der Extraktion werden die Inhaltsstoffe der Weidenrinde voneinander getrennt. So gelingt es, einzelne extrahierte Stoffe in den Präparaten zu benutzen.

Bei der Extraktion werden die grob gehackten Rindenteile in destilliertes Wasser gegeben. Dieser Mischung wird Ethanol beigefügt. Danach wird sie erhitzt. Beim Erhitzungsvorgang binden sich die löslichen Inhaltsstoffe an das Ethanol. Das mit den Inhaltsstoffen versetzte Ethanol wird nun in die Zentrifuge gegeben und weiterverarbeitet. In der Zentrifuge werden die groben Verunreinigungen herausgefiltert. Zurück bleibt eine gereinigte Lösung, die Basis für das Konzentrat ist.

Um die gereinigte Lösung verwenden zu können, wird der Kessel auf Unterdruck gesetzt. In diesem Unterdruckzustand wird die Mischung erneut erhitzt, sodass das Ethanol verdampft. Im Kessel verbleiben die konzentrierten Pflanzeninhaltsstoffe in einer klebrigen Konsistenz. Nun wird das verbleibende Wasser ausgeleitet. Die nun übrig bleibende Masse wird erneut mit Ethanol versetzt, um die Inhaltsstoffe aufzunehmen. Diese doppelte Behandlung garantiert sehr reine Ergebnisse, die es ermöglicht, Extrakte mit einer fast 95%igen Konzentration herzustellen. Allerdings sind auch Extrakte auf dem Markt, die lediglich eine Konzentration von 25 % aufweisen.

Der letzte Schritt ist die Trocknung. Bei mehr als 100° wird das Extrakt der Hitze ausgesetzt. Das Extrakt verändert seine Struktur und trocknet so stark, dass es in einzelne extrem kleine Teile zerfällt. Das ist das Pulver. In Abhängigkeit vom Hersteller und der späteren Verwendung wird das Pulver durch verschiedene Siebvorrichtungen geführt.

Falls es sich dabei um ein 95-prozentiges Extrakt handelt, wird ein Vakuum benötigt, um das Pulver so weit abzutrocknen, dass die Restfeuchte deutlich unter 5% liegt. Das sehr feine Pulver hat im Durchschnitt eine Größe von 80 mesh. Nun ist das konzentrierte Extrakt fertig für die weitere Verwendung.

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Weidenrinde Kapseln

Kapseln mit Weidenrindenextrakt sind beliebt. Die Umhüllung ist frei von Laktose, Fructose und Gluten. Manchmal handelt es sich allerdings auch um Gelatine, Veganer sollten deshalb darauf achten, welche Kapseln sie einkaufen. Es gibt Präparate, die ausschließlich mit dem Pulver aus Weidenrindenextrakt gefüllt sind. Andere Präparate bestehen aus einer Mischung verschiedener Inhaltsstoffe. In Abhängigkeit davon variiert das Anwendungsgebiet. Außerdem hat die Extraktionskonzentration eine Auswirkung auf die Dosierung.

Hinzu kommt der Gesundheitszustand des Patienten. Im Zweifel sollte Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker gehalten werden, um eine angemessene Medikation festzulegen. Die Umhüllung des Weidenrinde Extraktes ist in der Regel so, dass die Inhaltsstoffe erst später freigesetzt werden. Die Kapseln sind meist gegen Magensäure resistent, sodass das Weidenrindenextrakt erst im Darm verfügbar wird. Die Wirkung entfaltet sich entsprechend spät. Bei Tinkturen oder Tabletten setzt die Wirkung etwas früher ein, da die Inhaltsstoffe über die Mund- oder Magenschleimhaut verhältnismäßig kurzfristig in den Blutkreislauf aufgenommen werden.

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  • Zutaten: Pulver von Silberweidenrinde 310mg (Salix alba), Hartgelatinekapsel 100mg (HGK).
  • Enthält Substanzen, die der Acetylsaliclysäure ähnlich sind.
  • Tagesbedarf: 3 Kapseln.
  • Verzehrempfehlung: Je 1 Kapsel zu den Mahlzeiten.
  • Für zusätzliche Informationen über die Wirkung können Sie sich durch verschiedene Fachliteraturen oder aus Internetquellen wie z.B. Videos, Heilkräuterseiten uvm. informieren, da wir aus rechtlichen Gründen keine Heilversprechen geben dürfen. Vielleicht können Sie dabei persönlich etwas Neues dazu lernen.

Weidenrinde Tabletten

Eine Weidenrinde Tablette enthält im Prinzip dasselbe, wie eine Kapsel. Auch hier hängt die Wirkung von Faktoren wie Extrakt-Konzentration, Beimischung anderer Inhaltsstoffen und Gesundheitszustand des Patienten zusammen. Tabletten geben die Inhaltsstoffe schneller frei, sodass sie bereits im Magen aufgenommen werden können.

Das Weidenrindenextrakt wird häufig mit Milchzucker verbunden, die Mischung dann zu einer Tablette gepresst. Ideal ist die Aufnahme mit ein bis zwei Gläsern Wasser, um die vollständige Auflösung im Magen zu gewährleisten. Wenn nicht anders ausgewiesen, sollten Anwender die Tabletten unzerkaut zu sich nehmen. Sollen Tabletten zerkaut werden, wird das ausdrücklich erwähnt. Der Vorteil bei Präparaten, die der Anwender kauen muss ist, dass durch das Einspeicheln eine frühzeitige Aufnahme im Organismus stattfindet.

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  • Als 2.Produktbild haben wir das Produktetikett hinterlegt, darauf finden Sie alle Informationen gemäß EU-VO 1169/2011. Um das Bild aufzurufen, nutzen Sie bitte die 2 Schaltflächen links oben, neben dem Produktfoto.

Weidenrinde Tee

Tee aus der Weidenrinde kann pulverisiert oder in grob gehackten Stücken gekauft werden. Meistens sind jedoch Kräuterteemischungen mit Weidenrindesstücken erhältlich. Die Rinde ist grob zerkleinert und die Wirkungsmöglichkeit relativ eingeschränkt. Das liegt daran, dass einige Inhaltsstoffe aus der Weidenrinde nicht wasserlöslich sind. Selbst heißes Teewasser kann sie nicht verfügbar machen. Der Anteil der wirksamen Inhaltsstoffe aus Weidenrindetee  ist im Vergleich zu Extrakten geringer.

Der Tee wird bei Fieber und rheumatischen Beschwerden sowie Kopfschmerzen eingesetzt. Entweder können Anwender ihn als Kaltwasserauszug oder als heißen Tee zubereiten. Für den Kaltwasserauszug sollten 2 Teelöffel (ca. 9 g) Weidenrinde auf 300 ml kaltes Wasser über Nacht angesetzt werden. Die Ziehzeit sollte 9 Stunden nicht unterschreiten. Danach ist das Wasser abzuschütten und aufzufangen. Der Auszug ist schluckweise über den Tag verteilt einzunehmen. Eine Alternative ist, 150 ml morgens und 150 ml abends zu trinken.

Für einen klassischen Teeaufguss werden 4-5 g Weidenrinde (ein Teelöffel) auf 250 ml kaltes Wasser gegeben. Die Mischung wird langsam bis zum Siedepunkt des Wassers erhitzt. Nur wenige Minuten sollte das Wasser köcheln, danach ist die Mischung durch ein Sieb abzugießen. Über den Tag verteilt genießen Anwender 2-3 Tassen des Tees.

Wird der Tee aus pulverisierter Weidenrinde hergestellt, ist er gegen Fieber und rheumatische Erkrankungen gut geeignet. Die Zubereitung selbst erfolgt vergleichbar wie beim Teeaufguss, allerdings ist Dosierungsmenge abweichend. Bei rheumatischen Beschwerden sind 8-10 g pro Tag durchaus angezeigt. Bei Fieber sollten 1 bis 2 g täglich in rund 250 ml Wasser aufgelöst werden.

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Die medizinisch wirksamen Bestandteile für die homöopathische Anwendung werden aus der Rinde der Weide gewonnen. Hierbei muss das Ausgangsmaterial getrocknet werden. Es wird anschließend der Weiterverarbeitung zugeführt. Die Weiterverarbeitung kann in Form einer Delution oder als Globuli erfolgen.

Die Ausgangsbasis ist die Urtinktur. Die Verschüttelung nach dem homöopathischen Prinzip erfolgt zunächst im Verhältnis 1 zu 9, was die sogenannte D-Potenz ergibt. Wird die Tinktur im Verhältnis 1 zu 99 verschüttet, ist das Ergebnis die C-Potenz. Bei der Verschüttelung 1 zu 49.999 entsteht die LM oder Q-Potenz.

Die verschüttelten Tinkturen sind entweder als Flüssigkeit (Dilution) oder als Globuli im Angebot. Bei Globulis wird Flüssigkeit auf einen Trägerstoff (z.B. Milchzucker) geträufelt, so dass das Präparat leichter dosiert werden kann. Die Dosierung sollte in Abstimmung mit einem ausgebildeten Homöopathen erfolgen.

Hinweis: